Vernetzung

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Zusammenarbeit der Aufsichtsstellen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Eine enge Zusammenarbeit der Rundfunkdatenschutzbeauftragten ist – unabhängig von der generellen Vorgabe des Art. 60 DSGVO – schon deshalb sinnvoll und geboten, weil die Rundfunkanstalten sowohl publizistisch als auch administrativ und organisatorisch in vielfältiger Weise miteinander kooperieren und gemeinsame Einrichtungen betreiben. Viele Projekte und Vorgänge betreffen deshalb von vornherein mehrere oder sogar alle Rundfunkanstalten in gleicher Weise, so dass die datenschutzrechtliche Bewertung und Aufsicht abgestimmt werden muss. Die Rundfunkdatenschutzbeauftragten stimmen sich daher über alle grundsätzlichen Fragen des Datenschutzes im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Rundfunkdatenschutzkonferenz (RDSK) ab. Zu den Aufgaben der RDSK gehört es, gemeinsame Kriterien und Standards im Datenschutz zu entwickeln sowie Positionen zu wichtigen datenschutzrechtlichen Fragen zu beschließen, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk betreffen.

Darüber hinaus tauschen sich die Rundfunkdatenschutzbeauftragten mit den betrieblichen Datenschutzbeauftragten aller Rundfunkanstalten sowie der behördlichen Datenschutzbeauftragten des Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio über Fragen und Themen, die die Rundfunkanstalten gemeinsam betreffen, in einem Arbeitskreis (AKDSB) aus, der in der Regel zweimal jährlich tagt.