Porträt Reinhart Binder (Quelle: rbb/Gundula Krause)
Bild: rbb/Gundula Krause

Person - Der Rundfunkdatenschutzbeauftragte (BR, SR, WDR, Deutschlandradio, ZDF)

Seit Januar 2019 ist Dr. Reinhart Binder der gemeinsame Rundfunkdatenschutzbeauftragte von BR, SR, WDR, Deutschlandradio und ZDF.

Die Eckdaten seines beruflichen Werdegangs:

1957 Geboren in Hamburg
1976 – 1982 Studium Rechtswissenschaften in Würzburg und Hamburg
1982 – 1985 Universität Hamburg, Wissenschaftlicher Assistent (Öffentliches Recht)
1984
Promotion an der Universität Hamburg
1987
Zweites Juristisches Staatsexamen
1987 – 1989 Rechtsanwalt Kanzlei Graf von Westphalen & Modest, Hamburg
1989 – 1998 Justitiariat NDR, Hamburg; ab 1997 Stellvertretender Justitiar. Zwischen 1992 und 1996 zusätzlich nebenamtlich NDR-Datenschutzbeauftragter, 1995 bis 1996 Vorsitzender des Arbeitskreises der Datenschutzbeauftragten von ARD, ZDF und Deutschlandradio
1999 – 2004
Justitiar, Leiter Zentralbereich Recht und Personal, ORB, Potsdam
2004 – 2008 Justitiar und Leiter Intendanz, rbb, Potsdam/Berlin
2008 – 2016 Justitiar, Direktor Recht und Unternehmensentwicklung, rbb, Potsdam/Berlin
2017 – 2018 Steuerung ARD-Strukturreform, Potsdam
Seit 2019 Gemeinsamer Rundfunkdatenschutzbeauftragter von BR, SR, WDR, Deutschlandradio und ZDF, Potsdam
Seit 2007 Lehrbeauftragter (Öffentliches Medienrecht) der Juristischen Fakultät, Universität Potsdam

Wahl und Amtszeit

Zuständig für die Wahl des Rundfunkdatenschutzbeauftragten sind die Kontrollgremien der Rundfunkanstalten. Dr. Reinhart Binder wurde beim Bayerischen Rundfunk vom Rundfunkrat mit Zustimmung des Verwaltungsrats (Art. 21 BR-Gesetz), beim Saarländischen Rundfunk (§ 42b SMG) und beim Westdeutschen Rundfunk vom Rundfunkrat (§ 49 WDR-Gesetz) sowie vom Deutschlandradio-Hörfunkrat und vom ZDF-Fernsehrat jeweils mit Zustimmung des Verwaltungsrats (§ 16 DRadio- bzw. § 16 ZDF-StV) bestellt. Seine Amtszeit hat am 1. Januar 2019 begonnen, ihre Dauer ergibt sich aus dem jeweiligen Landesrundfunk- oder Landesmediengesetz bzw. dem Deutschlandradio- und dem ZDF-Staatsvertrag.