Vernetzung

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Zusammenarbeit mit anderen Aufsichtsstellen

Der Rundfunkdatenschutzbeauftragte von BR, SR, WDR, Deutschlandradio und ZDF arbeitet eng mit den anderen Aufsichtsstellen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zusammen. Dies ist schon deshalb sinnvoll und geboten, weil die Rundfunkanstalten sowohl publizistisch als auch administrativ und organisatorisch in vielfältiger Weise miteinander kooperieren und gemeinsame Einrichtungen betreiben. Viele Vorgänge und Projekte betreffen deshalb von vornherein mehrere oder sogar alle Rundfunkanstalten in gleicher Weise. Die für die Datenschutzaufsicht im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Zuständigen stimmen sich daher über alle grundsätzlichen Fragen des Datenschutzes in der Rundfunkdatenschutzkonferenz (RDSK) ab. Zu den Aufgaben der RDSK gehört es, gemeinsame Kriterien und Standards im Datenschutz zu entwickeln sowie Positionen zu wichtigen datenschutzrechtlichen Fragen zu beschließen, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk betreffen.

Daneben tauscht sich der Rundfunkdatenschutzbeauftragte von BR, SR, WDR, Deutschlandradio und ZDF regelmäßig bilateral oder im Rahmen anderweitiger Anlässe mit den Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder sowie den für die Datenschutzaufsicht zuständigen Stellen anderer Medien und der Kirchen über aktuelle Fragen aus, die alle Beteiligten in vergleichbarer Weise betreffen.

Außerdem ist der Rundfunkdatenschutzbeauftragte von BR, SR, WDR, Deutschlandradio und ZDF Mitglied des „Virtuellen Datenschutzbüros“, einer gemeinsamen Informationsplattform von staatlichen und vielen weiteren nationalen Datenschutzaufsichtseinrichtungen.